Die Weichen sind gestellt. Die Welt vernetzt sich auf allen Gebieten in atemberaubendem Tempo. Allen voran die Wirtschaft. Ohne Datenaustausch und Kommunikation bis in die persönliche Ebene läuft nichts mehr! Nur wer den anderen versteht, erreicht sein Ziel. Will er im Beruf erfolgreich mitspielen, kommt er an Fremdsprachen nicht mehr vorbei.
Sprachen lernen – je früher desto besser
„Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will“, lautet ein altes Sprichwort. Das trifft auch auf das Erlernen von Sprachen zu. Nicht umsonst führt schon die Schule Kinder an mindestens eine Fremdsprache heran. Manche von ihnen wachsen sogar zweisprachig auf. Dabei geht es nicht zwingend darum, später als Dolmetscher oder Übersetzer zu arbeiten. Vielmehr durchdringen andere Sprachen mehr und mehr unser gesamtes Leben. Jeder merkt es, wenn er das Fernsehgerät anschaltet, Nachrichten hört oder die Zeitung aufschlägt. Ganz zu schweigen von PC und Internet. Ohne Englischkenntnisse kann keiner mehr mit Google, Facebook & Co. arbeiten, kann sich „Software“ oder „Updates downloaden“. Selbst im Duden sind fremdsprachige Begriffe keine Seltenheit. Am Ball bleiben, Sprachen lernen und Wissen vertiefen, lautet die Devise! Einerseits ist das gut fürs Ego und zum anderen beweist man damit geistige Kompetenz. Vor allem aber Kompetenz gegenüber seinem Arbeitgeber.
Mehr Anerkennung im Beruf
Ohne Fremdsprachen hat ein Bewerber in vielen Berufen keine Chance mehr. Hauptsächlich größere Firmen agieren heute international und setzen bei ihren Mitarbeitern Sprachkenntnisse voraus. Wer meint, ein bisschen Schulenglisch reicht, irrt gewaltig. Moderne Unternehmen verlangen weit mehr und manche darüber hinaus noch eine zweite oder gar dritte Fremdsprache. Englisch wird stillschweigend vorausgesetzt. Schließlich muss das Personal in allen Bereichen mit internationalen Partnern zusammenarbeiten können, ohne jedes Mal einen Dolmetscher zu bemühen. Angesichts dieser Prämisse hat weder der kleinste Servicemitarbeiter noch die Sekretärin eine Chance auf Beschäftigung. Ganz zu schweigen von Führungskräften, Managern und Personal im Ein- und Verkauf. Besonders diese müssen die jeweilige Sprache perfekt in Wort und Schrift beherrschen, wenn es um ihren direkten Einsatz im Ausland geht. Und nicht nur das ist für ihren Einsatz bedeutsam! Sie sollten sich obendrein noch mit der Politik, Kultur sowie den Gepflogenheiten des fremden Landes vertraut machen. Einen großen Vorteil haben Jobsuchende übrigens, wenn sie eine sogenannte exotische Sprache beherrschen. Bewerben sie sich bei einer Firma mit entsprechenden Kontakten, winken in der Regel ein hohes Gehalt und gute Aufstiegsmöglichkeiten.
Fremdsprachen öffnen Türen und Herzen
Selbstverständlich ist das Erlernen bzw. die Vertiefung einer Sprache nicht nur aus dem Blickwinkel einer Bewerbung ratsam. Auch ein langjährig Angestellter kann bei seinem Chef punkten, bildet er sich in Sachen Sprachen weiter. Er zeigt Motivation, stellt sich den gewachsenen Anforderungen und sichert so seinen Arbeitsplatz. Vielleicht ist er auf diese Weise ja der nächste Kandidat für eine Beförderung.
Doch nicht nur in der Wirtschaft sind Fremdsprachen gefragt. Auch Menschen aus anderen Berufsgruppen, seien es Beamte, Wissenschaftler oder Volksvertreter, kommen am Sprachstudium nicht vorbei. Gerade bei Politikern wird das am deutlichsten und auch öffentlich sichtbar: Ein paar nette Worte in der Landessprache können mitunter Türen und Herzen öffnen.
Nicht den Anschluss verlieren
Eine globale Welt verlangt global zu denken, andere zu verstehen. Egal ob privat oder für den Beruf – Sprachen lernen sollte für jeden zum Alltag gehören. Möglichkeiten gibt es viele. Neben der normalen Schulausbildung bieten sich zum Beispiel Kurse an Volkshochschulen oder auf digitalen Medien an. Wer sie nicht nutzt, verliert leicht den Anschluss.
Ein Beitrag von: Peter Schmidt. Peter Schmidt ist Mitarbeiter im Bereich Marketing beim Übersetzungsdienstleister TypeTime Translations in Hamburg. Das Unternehmen hat seinen Schwerpunkt unter anderem auf beglaubigte Übersetzungen in über 60 Sprachen gelegt.
Ideal ist es schon als Kind Fremdsprachen zu lernen, sollte man spater anfangen ist es auch ok. Aber als Kind lernt man es viel schneller und besser.